City, Europa, Osteuropa

St. Petersburg

16. Juni 2015

Es ist wieder mal Mittsommerzeit im Norden!

Aus diesem Grund war unser Ziel diesen Juni die alte Zarenstadt St. Petersburg während der berühmten Weißen Nächte. Da die Stadt erst 1703 von Peter dem Großen gegründet worden war, um sich den wichtigen Zugang zur Ostsee zu sichern, verfügt St. Petersburg über sein charakteristisches klassizistisches Erscheinungsbild. Die vielen Paläste der Stadt mit ihren hübschen Fassaden erstrahlen besonders stimmungsvoll im spätabendlichen Licht.

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Unser Hotel: Das Park Inn am Newsky Prospekt

Wir übernachteten im Park Inn am Newsky Prospekt, einer großen Prachtstraße auf der linken Uferseite der Newa. Das Hotel war für einen Städtetrip perfekt. Abgesehen von der unserem Geschmack nach etwas zu knalligen, für die Kette typischen Farbgestaltung passte alles wunderbar. Besonders erheiterte uns die Tatsache, dass das hoteleigene Restaurant eine Paulaner Bierstube war, die überall als „the best of Bavarian cuisine in the heart of St. Petersburg“ angepriesen wurde. Die Werbefotos des Hotels machen die Sache nicht besser 😀

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Abendspaziergang an der Newa

Am ersten Abend spazierten wir zunächst zur Auferstehungskirche, die nach der berühmten Moskauer Basilius-Kathedrale gestaltet wurde und – wie man sich vorstellen kann – einer der großen Touristenmagnete ist. Daher verschoben wir unseren Besuch der Kirche für diesen Tag und wanderten weiter zum Newa Ufer, bis wir schließlich an der Eremitage landeten. Obwohl man an allen Ecken die schönsten Häuser und Fassaden entdeckt, wird dieses Erlebnis etwas durch die permanent und überall stickigen Abgase in der Nase getrübt… unfassbar was hier noch alles auf der Straße herumfährt!

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Die Auferstehungskirche

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Die Peter-und-Paul-Festung: Zarengrab und Gefängnis

Bei schönstem Wetter ging es am nächsten Tag per Metro auf die andere Newa Seite zur Peter-und-Paul-Festung. Neben der Besichtigung eines der berüchtigsten Gefängnisse des ehemaligen Zarenreichs und der Peter-und-Paul-Kathedrale mit den Zarengräbern ist besonders der Ausblick von der Festungsmauer auf die andere Newa Seite empfehlenswert.

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Die Peter-und-Paul-Kathedrale in der Festung

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Die Eremitage

Natürlich durften wir uns in St. Petersburg einen Besuch der Eremitage nicht entgehen lassen. Um nicht den gesamten Weg vom Hotel aus hinlaufen zu müssen (die Metrostationen sind leider unendlich weit auseinander und nicht immer günstig verteilt), bestellten wir uns per App (GETT) ein Taxi, das uns umgerechnet 70 Cent für 10 Minuten kostete. Wirklich super, da man auf dem iPad der Fahrer die direkte Route und den Preis verfolgen kann und dem Fahrer auch nicht mit Händen und Füßen das Ziel erklären muss, da man dieses zuvor online bei der Buchung schon eingegeben hat.

In der Eremitage wurden wir dann von der ausschließlich Russisch sprechenden Dame an der Kasse nach einem etwas kritschen Blick auf unsere labbrigen LMU Studentenausweise erfreulicherweise umsonst eingelassen.

Bootsfahrt auf der Newa

Einen besonders schönen Blick auf das Gebäude hatten wir danach vor allem vom Fluss aus.  So eine Bootsfahrt auf der Newa ist wirklich empfehlenswert – man nimmt die Stadt vom zentralen Fluss aus doch ganz anders wahr. Wir waren jedoch so dumm, uns in die offene hinterste Reihe zu setzen und waren so eine Stunde lang den schlimmsten Abgasen und dem Lärm des Bootes ausgesetzt. Tipp: Also unbedingt nach vorne setzen!

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Die Eremitage vom Fluss aus gesehen

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Tipp: Der Finnische Bahnhof

Nachdem wir die Prachtbauten der Stadt zur Genüge gesehen hatten, entschieden wir uns noch zu einem kleinen Ausflug auf die andere Flussseite zum Finnischen Bahnhof. Die Gegend dort erinnerte uns sehr an die weniger glanzvollen Eindrücke unseres ersten Moskaubesuchs.

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Nach dem Kauf einiger wild verzierter, schokoladiger Mitbringsel (Wodka-Shopping dann erst eine Etappe weiter) ging es für uns anschließend nach Moskau. Darauf waren wir besonders gespannt, denn unser erster, bereits einige Jahre zurückliegender Besuch der russischen Hauptstadt war relativ schockierend. Immerhin hatten wir inzwischen das Kyrillische Alphabet gelernt und somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber damals. Hier mehr dazu.

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