City, Europa, Südeuropa

Mailand – Expo

22. August 2015

Da die Expo dieses Jahr im nahen Mailand stattfand, war der Besuch ein No-Brainer! Verbunden haben wir das mit einem Besuch der Mailänder Innenstadt.

Anreise: Ungewöhnlich für uns haben wir uns dieses Mal mit dem PKW auf dem Weg gemacht, da uns meine Eltern begleiteten.

Die Altstadt: Dom und Porta Genova

Am ersten Tag besichtigten wir die Altstadt Mailands. Nach dem Standardprogramm in der Innenstadt (Dom usw.) verbrachten wir den Abend im belebten Viertel um die „Porta Genova“. Dabei handelt es sich um zwei Kanäle, an deren Ufern sich unzählige Bars und Restaurants befinden. Im August war es abends natürlich angenehm warm und gerade an einem Samstag Abend war die Gegend sehr voll. Dennoch konnten wir in einem typisch hektischem italienischen Restaurant etwas abseits Pizza und Wein und anschließend noch die Atmosphäre an den Kanälen genießen.

Die Expo 2015

Am Sonntag stand die Expo auf dem Programm. Wir hatten vorher einen Parkplatz auf dem Gelände reserviert, daher war die Anreise relativ stressfrei. Nach langem Fußmarsch und Sicherheitskontrolle waren wir schließlich auf dem Gelände und ahnten schon: Ein Besuch am Sonntag heißt, dass wir nicht alleine sein würden.

Die Expo selbst bestand aus einem riesigen Gelände mit den Länderpavillons auf der Hauptstraße und diversen anderen Pavillons an den Seitenstraßen. Die Pavillons sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sich vor dem Eingang eine Warteschlange befindet, in die man sich für einen Besuch brav einreihen muss. Außerdem besitzt jeder Pavillon ein Restaurant, in dem landestypische Speisen bereitet werden. Das Thema der Ausstellung war „Feed the world“, was von den jeweiligen Ländern mehr oder weniger ernst genommen wurde.

Besonders beliebte Pavillons waren mit etwas längerem Wartezeiten verbunden (zB. Deutschland 90 Min.!!!), wodurch wir gerade diese oft nicht besuchen konnten. An einem Tag ist es jedoch sowieso nicht möglich alles zu besuchen.

Ein paar Stichpunkte zur Expo:

  • Entgegen unserer Erwartungen gab es leider keine „Goodies“, also kleine Geschenke oder Kostproben. Dies ist aufgrund der zig-tausend Besucher allein an unserem Tag verständlich. Eine Ausnahme bildete hier der Iran Pavillon, welcher Landesflaggen, DVDs und der gleichen verschenkte.
  • Das Preisniveau der Restaurant in den Pavillons war recht hoch, unter 20€ fand man kaum Hauptgerichte.
  • Der „Supermarkt der Zukunft“ war ein relativ normaler Coop, welcher sich nur durch eine Vielzahl von Bildschirmen mit Produktinformationen von herkömmlichen Supermärkten unterschied.
  • Brasilien hat das Motto nicht allzuernst genommen und ein gigantisches Netz, ähnlich einem riesen Spielplatz, aufgebaut auf dem man sich hüpfend fortbewegen musste.
  • Als (gematchte) „Frecciata Alata Plus“ Mitglieder von Alitalia konnten wir die VIP-Sektion des Etihad/Alitalia Pavillons besuchen. Hier gab es eine Bar, Buffet und einen kleinen Restaurantservice, free of charge. Außerdem waren noch Mockups der Kabinenausstattung, inklusive „The Residence“ vorhanden, nice!

Im Endeffekt haben wir den ganzen Tag auf dem Gelände verbracht, bis 23 Uhr und bestimmt 15km auf den Füßen zurückgelegt.

Fazit: 2020 in Dubai sind wir wieder dabei!

 

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